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Eingliederungshilfe für behinderte Menschen

Rechtliche Grundlagen:
Sozialgesetzbuch, Zwölftes Buch (SGB XII)
Sozialgesetzbuch, Neuntes Buch (SGB IX)

Eingliederungshilfe für behinderte Menschen ist eine spezielle Hilfe im Leistungskatalog der Sozialhilfe nach dem Sozialgesetzbuch, Zwölftes Buch (SGB XII). Die Eingliederungshilfe wirkt präventiv, rehabilitativ und integrativ. Es ist ihre Aufgabe, eine drohende Behinderung zu verhüten oder eine Behinderung oder deren Folgen zu beseitigen oder zu mildern und die behinderten Menschen in die Gesellschaft einzugliedern (§ 53 Abs. 3 SGB XII). Leistungsberechtigt sind alle Personen, die nicht nur vorübergehend körperlich, geistig oder seelisch wesentlich behindert oder von einer Behinderung bedroht sind. Zuständig für Eingliederungshilfe nach dem SGB XII ist - je nach Art der zu gewährenden Hilfen - entweder der Landeswohlfahrtsverband Hessen in Kassel oder der Werra-Meißner-Kreis.

Unser Fachgebiet "Eingliederungshilfe für behinderte Menschen" hat im Wesentlichen über Kostenübernahmeanträge für Maßnahmen, die die Folgen einer Behinderung mildern oder beseitigen, eine drohende Behinderung verhüten oder behinderte Personen in die Gesellschaft eingliedern, zu entscheiden. Dabei finden die Vorschriften der Sozialgesetzbücher IX und XII Anwendung.

Hierzu gehören u. a. folgende Arten der Hilfegewährung:

  • Heilpädagogische Leistungen für Kinder, die noch nicht eingeschult sind (z. B. Pädagogische Frühförderung, Integration in Regelkindergärten)
  • Hilfen zur Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft (z.B. Begleitpersonen zum Besuch kultureller Veranstaltungen; Fahrtkosten, etc. )
  • Hilfen zu einer angemessenen Schulausbildung (z. B. Integrationshelfern, behinderungsbedingte Mehrkosten für Einzelbeförderungen)
  • Hilfen zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen in betreuten Wohnmöglichkeiten
  • Hilfen bei der Beschaffung, Ausstattung und Erhaltung einer Wohnung, die den besonderen Bedürfnissen der behinderten Menschen entspricht.
  • Persönliche Budget

Die Eingliederungshilfe nach dem SGB XII ist eine nachrangige Leistung, d.h., sie wird u.a. nur dann gewährt, wenn keine Ansprüche gegenüber vorrangigen Sozialleistungsträgern bestehen. Vorrangige Sozialleistungsträger sind vor allem die Krankenkassen, Arbeitsämter, Unfall- und Rentenversicherungsträger, Träger der Kriegsopferversorgung und Kriegsopferfürsorge sowie (hinsichtlich der seelisch behinderten Jugendlichen) die Jugendämter.

Ein Tipp an dieser Stelle:
Im Werra-Meißner-Kreis gibt es eine so genannte gemeinsame Servicestelle. Sie soll behinderten und von Behinderung bedrohten Menschen nicht nur mühsame Behördengänge ersparen, sondern auch eine schnellere Entscheidung über alle medizinischen, beruflichen und sozialen Reha-Leistungen ermöglichen. Die Servicestelle für den Werra-Meißner-Kreis erreichen Sie bei der:

BKK Werra-Meißner
Sudetenlandstraße 2 a
37269 Eschwege
Tel.: 0 56 51 / 7 45 10
Fax: 0 56 51 / 74 51 55
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr


Weitere Informationen finden Sie im Inklusions-Netz Werra-Meißner:

 

 


Eingliederungshilfe für behinderte Menschen

Ansprechpartner/in Kontaktdaten Anschrift
Frau
Bettina Friedrich
4.1.2 Eingliederungshilfe und Betreutes Wohnen
Telefon: 05651 3 02 - 24 85
Telefax: 05651 3 02 - 14 99
E-Mail: Bettina.Friedrich@Werra-Meissner-Kreis.de
Schlossplatz 1, 37269 Eschwege
Raum 232
Frau
Elke Möller
4.1.2 Eingliederungshilfe und Betreutes Wohnen
Telefon: 05651 3 02 - 24 86
Telefax: 05651 3 02 - 14 99
E-Mail: Elke.Moeller@Werra-Meissner-Kreis.de
Schlossplatz 1, 37269 Eschwege
Raum 232