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Kontrast Gelb-Schwarz
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Besitzstandswahrung

Die nach „altem Recht“ erteilten Führerscheine - auch die der ehemaligen DDR - bleiben grundsätzlich weiterhin gültig. Für die Klassen 2 und 3 gibt es allerdings folgende Neuerungen / Einschränkungen:


Klasse 2

Nach dem seit 1999 geltenden neuen Fahrerlaubnisrecht, ist die „alte“ Klasse 2 per Gesetz nur bis zum 50. Lebensjahr gültig. Die in der Klasse 2 eingeschlossenen Klassen 3, 4 und 5 bleiben aber weiterhin gültig.


Klasse 3

Inhaber der Fahrerlaubnis Klasse 3 erhalten bei der Umstellung auf die neuen Fahrerlaubnisklassen die Klassen B, BE, C1, C1E, L und AM. Haben Sie die Klasse 3 vor dem 01.04.1980 erworben, erhalten Sie bei der Umstellung auch die Klasse A1.

Auf Antrag kann bei der erstmaligen Umstellung auf die neuen Fahrerlaubnisklassen die Klasse CE 79 und die Klasse T erteilt werden.

Die Klasse CE 79 beinhaltet das Recht, über die Klasse C1E hinaus, 3-achsige Züge mit einem zul. Gesamtgewicht bis zu 18,5 t zu fahren. Hierbei darf das Zugfahrzeug nicht schwerer als 7,5 t sein. Im Gegensatz zu der Klasse C1E darf aber das zul. Gesamtgewicht des Anhängers größer sein, als das Leergewicht des Zugfahrzeuges (bei Geländewagen und Lastkraftwagen das 1,5-fache). Diese Besonderheit ist - auch wenn Sie Ihren Führerschein nicht umtauschen - befristet bis zu Ihrem 50. Lebensjahr und kann durch Vorlage eines augenärztlichen und eines ärztlichen Gutachtens für jeweils fünf Jahre verlängert werden.

Die Klasse T kann nur an landwirtschaftlich tätige Personen erteilt werden. Über diese Tätigkeit ist eine Bescheinigung (z. B. vom Kreisbauernverband, Ortslandwirt, Gemeinde/Stadt) vorzulegen.