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Direktzahlungen

Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) gehört seit Beginn der Einigung Europas zu den wichtigsten Aufgabenfeldern europäischer Politik. Dem Wandel der Lebensverhältnisse in Europa wurde die GAP immer wieder angepasst. Globalisierung, Klimawandel und die Stärkung des ländlichen Raums werden das zukünftige Profil der GAP prägen.

Dabei steht die Landwirtschaft im Spannungsfeld zwischen sozialer und ökologischer Verantwortung sowie wirtschaftlichen Notwendigkeiten für nachhaltiges unternehmerisches Handeln.

Die klassische Stützung der Agrarpreise hat nahezu ausgedient. Landwirtschaft orientiert sich am Markt. Heute erhalten die Landwirte Direktzahlungen, die an Auflagen wie etwa bei der Lebensmittelsicherheit, beim Tierschutz und beim Umweltschutz gebunden sind.

Direktzahlungen sind ein Kernelement der EU-Agrarförderung. Mit diesem Instrument wird die Einkommens- und Risikoabsicherung landwirtschaftlicher Betriebe in Form einer von der Produktion unabhängigen Zahlung unterstützt. Die Auswirkungen der zum Teil erheblichen Schwankungen der Agrarpreise werden damit abgefedert.

Ab dem Jahr 2015 treten in Deutschland folgende Zahlungen an die Stelle der bisherigen Betriebsprämie:

 

Basisprämie
Voraussetzung für die Gewährung der Basisprämie ist die Aktivierung der 2015 neu zugewiesenen Zahlungsansprüche (ZA). Je Hektar beihilfefähiger Fläche wird ein ZA zugewiesen. Der Wert eines ZA und damit der Betrag der Basisprämie je Hektar wird in Hessen 2015 bei etwa 157,05 € liegen und bis 2019 auf (dann bundeseinheitliche) 176 € ansteigen.

Greeningprämie
Wer Zahlungen im Rahmen der Basisprämienregelung erhalten will, muss die für seinen Betrieb relevanten Greeningverpflichtungen erfüllen.
Komponenten des Greenings sind
Anbaudiversifizierung auf Ackerflächen
Ausweisung von ökologischen Vorrangflächen ebenfalls auf Ackerflächen  und
Erhaltung von Dauergrünland.
Bei Erfüllung der Greeningverpflichtungen wird bundeseinheitlich pro Hektar zusätzlich zur Basisprämie ein Betrag von ca. 87,34 € gezahlt.
 

Umverteilungsprämie
Mit der Umverteilungsprämie wird ein reformbedingter ‚Wertverlust‘ der ZA teilweise kompensiert. Die Umverteilungsprämie kann zusätzlich, aber immer nur im Zusammenhang mit der Basisprämie beantragt werden und wird für maximal 46 Hektar, gewährt.
Der Prämienbetrag liegt für die ersten 30 Hektar bei rund 49,64 € und für die weiteren 16 Hektar bei rund 29,78 €.
 

Junglandwirteprämie
Junglandwirtinnen und Junglandwirte, die einen Betrieb übernehmen oder neu gründen, können die Junglandwirteprämie beantragen.
Die Prämie wird für maximal 90 Hektar und maximal 5 Jahre ab dem Zeitpunkt der Übernahme/Gründung eines Betriebes gewährt; sie beträgt etwa 44,27 € /Hektar.
 

Kleinerzeugerregelung
Die Teilnahme an der Kleinerzeugerregelung ist freiwillig und konnte einmalig im Jahr 2015 beantragt werden. Die Zahlung je Betrieb (also für Basisprämie, Umverteilungsprämie und ggf. Junglandwirteprämie zusammen) ist auf 1.250,- € im Jahr begrenzt.
Teilnehmer an der Kleinerzeugerregelung sind vom Greening und den Cross-Compliance-Auflagen befreit; alle fachrechtlichen Bestimmungen sind selbstverständlich einzuhalten.

 

Weitergehende Informationen zu den Direktzahlungen sowie die aktuellen Antragformulare erhalten Sie unter folgendem Link:

https://www.wibank.de/wibank/direktzahlungen

 


Direktzahlungen

Ansprechpartner/in Kontaktdaten Anschrift
Herr
Andreas Noll
8.1 Landwirtschaft/Förderung
Telefon: 05651 3 02 - 48 51
Telefax: 05651 3 02 - 48 09
E-Mail: Andreas.Noll@Werra-Meissner-Kreis.de
Honer Straße 49, 37269 Eschwege-Oberhone
Raum 104a
Frau
Susanne Schäfer
8.1 Landwirtschaft/Förderung
Telefon: 05651 3 02 - 48 53
Telefax: 05651 3 02 - 48 09
E-Mail: Susanne.Schaefer@Werra-Meissner-Kreis.de
Honer Straße 49, 37269 Eschwege-Oberhone
Raum 113
Herr
Bernd Hubenthal
8.1 Landwirtschaft/Förderung
Telefon: 05651 3 02 - 48 52
Telefax: 05651 3 02 - 48 09
E-Mail: Bernd.Hubenthal@Werra-Meissner-Kreis.de
Honer Straße 49, 37269 Eschwege-Oberhone
Raum 112