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Landrat Stefan Reuß besucht Hühnermobile des Familienbetriebs Wetekam

Vor Ort in der Wendershäuser Aue: Landrat Stefan Reuß, drei Generationen der Familie Wetekam sowie Stefanie Wittich vom Kreisbauernverband.

Landrat Stefan Reuß hat jetzt den landwirtschaftlichen Betrieb Wetekam in Witzenhausen-Neuseesen besucht und sich dabei über den Einsatz der Hühnermobile des Familienbetriebs informiert. Dazu war er vor Ort am Standort der Hühnermobile auf einer Weide in der Wendershäuser Aue.

Die Hühnermobile bestehen aus einer fahrbaren Konstruktion mit zwei Etagen. Die obere Etage dient als Ruheraum für die Hühner, der untere als Scharrraum. Der Stall ist komplett fuchsdicht. Die Steuerung von Beleuchtung und Auslaufklappen erfolgt elektrisch. Für Futter und Wasser sind Tanks integriert und die Beleuchtung sowie die Klappensteuerung werden über Solarpaneel gespeist.

Um den Hühnern immer eine frische Grasnarbe anbieten zu können, wird das Hühnermobil alle 4-5 Tage umgesetzt. In der Regel wird am Abend umgesetzt, wenn die Hühner alle im Mobil sind. Nach Abbau des Weidezaunes wird das Hühnermobil mittels Schlepper auf eine frische Weidefläche versetzt, wo die Tier dann wieder einige Tage bleiben können. Das Versetzen dauert dabei nur wenige Minuten.

Unter dem Namen „Zwei-Burgen-Blick-Eier“ verkauft die Familie die Bioeier in ihrem Hofladen in Neuseesen sowie in den Verkaufsstellen Nahkauf Swetlik (Unterrieden), Futtermittel Lehmann (Witzenhausen), Buchhandlung Frühauf (Bad Sooden-Allendorf) und mit Hilfe von modernen Eierautomaten an der Esso-Station Witzenhausen, der Domäne Hebenshausen (B 27), am Gasthof Apel Wendershausen und der Esso-Station Rosdorf.

Die innovativen Eierautomaten sind rund um die Uhr zugänglich und bieten die Eier in 6er und 10er Packs. Sie nehmen 50-Cent-Münzen sowie 1- und 2-Euro Stücke an.

Landrat Stefan Reuß lobte die artgerechte Tierhaltung und das innovative Vermarktungskonzept, das auf die regionale Erzeugung und den Direktvertrieb setzt. „Hier kann jeder als Verbraucher selbst etwas tun, um regional erzeugte Lebensmittel und artgerechte Tierhaltung zu fördern und dafür sorgen, dass die Wertschöpfung vor Ort bleibt“, hob der Landrat hervor.

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