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Erneuerbare Energien, Energieberatung und Klimaschutz im Werra-Meißner-Kreis

Der Werra-Meißner-Kreis ist anerkannte 100% Erneuerbare Energien-Region und will somit seine Energieversorgung auf lange Sicht vollständig auf erneuerbare Energien umstellen. Das bafassen sich der Kreis zusammen mit den Kommunen des Kreises in großem Umfang mit den Themen Klimaschutz, Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Energieeinsparung, Energieberatung und Umwelt.

Im Folgenden finden Sie Informationen zu den einzelnen Themenbereichen bzw. Organisationen und Ansprechpartnern:

Energiesparen

Eine Datenbank mit einer Übersicht besonders energiesparender Haushaltsgeräte finden Sie hier. Darüber hinaus berät Sie die Werratal Energie- und Umweltgesellschaft gerne zu allen Fragen rund um Energieeffiziens und Energiesparen.

Integrierte energetische Quartierssanierung im Werra-Meißner-Kreis

Zum 01.09.2015 startete das Modellprojekt "Integrierte energetische Quartierssanierung", an dem die Städte Witzenhausen, Eschwege und Großalmerode sowie die Gemeinden Herleshausen, Ringgau und Meißner teilnehmen, für einen Zeitraum von zunächst zwölf Monaten.


Klimaschutz

Klimaschutzkonzept

Was ist ein integriertes Klimaschutzkonzept?

Das Ziel der „Nationalen Klimaschutzinitiative" des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) ist, die in Deutschland vorhandenen Potentiale zur Emissionsminderung kostengünstig und in der Breite zu erschließen. Das BMU fördert daher Klimaschutzmaßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und der verstärkten Nutzung regenerativer Energien sowie Projekte zur Motivation klimaschonenden Verbraucherverhaltens.

Das Ziel eines integrierten, kommunalen Klimaschutzkonzeptes ist, konkrete Maßnahmen zur Erreichung der nationalen Klimaschutz-Ziele zu benennen. Dabei findet die Betrachtung innerhalb einer definierten räumlichen Einheit (Gemeinde, Stadt, Landkreis, etc.) statt. Jedes Konzept für eine Kommune wird individuell erstellt und integriert Bestandteile des kommunalen Umweltschutzes. Das integrierte Klimaschutzkonzept stellt damit eine strategische Entscheidungsgrundlage und zugleich Planungshilfe dar. Ein integriertes Klimaschutzkonzept berücksichtigt alle relevanten Handlungsfelder und zeigt auf:

  • Wo liegen technische und wirtschaftliche CO2-Minderungspotenziale?
  • Welche Maßnahmen sind zur Senkung von CO2-Emissionen und Energieverbräuchen geeignet?

Ein Zusammenschluss mehrerer Kommunen ist dabei oft sinnvoll und von Seiten des Fördermittelgebers ausdrücklich erwünscht, um

  • Aufgabenteilung zu ermöglichen
  • den Klimaschutz in die Fläche zu tragen
  • die Vernetzung von Akteuren in den Nachbarkommunen zu verstärken.

 

Das integrierte Klimaschutzkonzept für den Werra-Meissner-Kreis und die kreisangehörigen Kommunen


Förderkennzeichen 03KS 11 58

Beteiligte Partner: 16 Kommunen des WMK

Der Werra-Meissner-Kreis ist ein ländlich strukturierter Kreis im Regierungsbezirk Kassel in Nordhessen. Mit einer Fläche von 1024 km2 umfasst  der Landkreis die acht Städte Bad Sooden-Allendorf, Eschwege, Großalmerode, Hessisch Lichtenau, Sontra, Waldkappel, Wanfried, Witzenhausen und acht Gemeinden Berkatal, Herleshausen, Meinhard, Meißner, Neu-Eichenberg, Ringgau, Wehretal und Weißenborn.
Im Februar 2012 beschloss der Kreistag einstimmig das integrierte Klimaschutzkonzept für die Region Werra-Meissner-Kreis. Mit Hilfe dieses Konzepts sollen klimaschutzpolitische Aktivitäten besser strukturiert, koordiniert und vernetzt werden, um so das gesamte Themenfeld „Klimaschutz“ gemeinsam weiter voranzubringen.

Mit der Konzept-Erstellung erfolgte die Bestandaufnahme der Ist-Situation und eine Potentialanalyse:

  • Wieviel Energie wird wo für was verbraucht?
  • Wo könnte wie Energie eingespart werden?
  • Wo könnten Erneuerbare Energien als Ersatz für fossile Brennstoffe eingesetzt werden?
  • Und welche Menge an Treibhausgas-Emissionen könnten durch Energie-Einsparung und -Effizienzmaßnahmen vermieden werden? 

Das gemeinsame Klimaschutzkonzept des Werra-Meissner-Kreises und der 16 zugehörigen Kommunen dient als Entscheidungsgrundlage für die Umsetzung zukünftiger Klimaschutzaktivitäten. Ziele dabei sind

  • die weitere Etablierung und Verankerung von klimaschutzrelevanten Belangen in allen Bereichen des Werra-Meissner-Kreises
  • die Förderung der regionalen Wertschöpfung durch die Nutzung dezentraler Erneuerbarer Energien
  • die konsequente Umsetzung von Energie-Einsparzielen und Effizienzmaßnahmen, um bis zum Jahr 2050 - entsprechend dem Beschluss des Hessischen Energiegipfels aus dem Jahr 2011 - die Energieversorgung vollständig durch erneuerbare Energieträger sicherzustellen.

Integrierte Klimaschutzkonzept für die Region Werra-Meißner

Infoflyer zum Klimaschutzkonzept

 

 

Broschüre "Klimaschutz im Werra-Meißner-Kreis"

Der weltweite Klimawandel ist bestätigt und gewinnt zunehmend an Bedeutung. Auch hier in Nordhessen
können wir die Auswirkungen bereits beobachten. Der Schutz des Klimas geht uns alle an. Und je mehr Menschen mitmachen, desto besser ist das Ergebnis.

Der Werra-Meißner-Kreis machte mit der Erstellung des Klimaschutzkonzeptes einen großen Schritt - und noch viele weitere. Die vielen und ganz unter schiedlichen Ansätze der hiesigen Klimaschutzaktivitäten präsentiert die Broschüre "Klimaschutz im Werra-Meißner-Kreis". Viele Beispiele darin zeigen das Engagement aller Institutionen, Organisationen und der Einzelpersonen die dahinter stehen.

Download Broschüre "Klimaschutz im Werra-Meißner-Kreis"

Klimaschutzprojekt Außenbeleuchtung

Der Eigenbetrieb Gebäudemanagement des Werra-Meißner-Kreises hat für sein Projekt (Förderkennzeichen: 03KS3632) zur Umrüstung vorhandener Hof-, Platz- und Wegebeleuchtungen auf moderne LED-Beleuchtungssysteme im Rahmen aus Mitteln des Energie- und Klimafonds des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit einen Förderbescheid in Höhe von 11.000,- € erhalten. Die Laufzeit des Vorhabens reicht vom 1.7.12 bis 30.6.13.

Klimaschutzprojekt Innen- und Hallenbeleuchtung

Der Werra-Meißner-Kreis hat sich zusätzlich erfolgreich am Programm zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative beteiligt und Förderbescheide über ca. 140.000 Euro für Investive Maßnahmen, die zu einer CO2-Emissionsminderung führen erhalten.

Damit werden Klimaschutztechnologien bei der Stromnutzung, die zu einer nachhaltigen Reduzierung von Treibhausgasemissionen führen gefördert. Konkret erfolgt der Einbau von hocheffizienter LED-Beleuchtungs-, Steuer- und Regelungstechnik bei der Sanierung der Innen- und Hallenbeleuchtung der Schulen im Kreis mit einem CO2-Minderungspotenzial von mindestens 50%.

Förderung

Die Erstellung des Klimaschutzkonzept sowie die Klimaschutzprojekt Außen- sowie Innen- und Hallenbeleuchtung wurde durch das Bundesministerium für Umwelt gefördert und durch den Projektträger Jülich begleitet.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Aktivitäten, die einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten. Sie decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab, von der Konzepterstellung bis hin zu investiven Maßnahmen. Von den Programmen und Projekten der Nationalen Klimaschutzinitiative profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Kommunen, Unternehmen und
Bildungseinrichtungen.


Erneuerbare Energien

Ansprechpartner/in Kontaktdaten Anschrift
Frau
Gabriele Maxisch
7.5 Abfallberatung, Energieberatung
Telefon: 05651 3 02 - 47 51
Telefax: 05651 3 02 - 27 99
E-Mail: Gabriele.Maxisch@Werra-Meissner-Kreis.de
Honer Straße 49, 37269 Eschwege-Oberhone
Raum 247

Energieberatung

Ansprechpartner/in Kontaktdaten Anschrift
Frau
Gabriele Maxisch
7.5 Abfallberatung, Energieberatung
Telefon: 05651 3 02 - 47 51
Telefax: 05651 3 02 - 27 99
E-Mail: Gabriele.Maxisch@Werra-Meissner-Kreis.de
Honer Straße 49, 37269 Eschwege-Oberhone
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Klimaschutz

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