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Werra Meißner
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Dr. Wallmann: „Deutliche Verringerung der Kosten durch Umplanung des Verwaltungszentrums in Eschwege“

Zur Berichterstattung der Werra-Rundschau und HNA vom 25.09.2019 bezieht Erster Kreisbeigeordneter Dr. Rainer Wallmann Stellung und stellt den falsch dargestellten Sachverhalt richtig: Durch die Umplanung des Neubaus für das Verwaltungszentrum in Eschwege konnten die Kosten von 15 Mio. € auf 12,5 Mio. € verringert werden.

In seiner Sitzung am 24.07.2015 hatte der Kreistag des Werra-Meißner-Kreises die Durchführung eines städtebaulichen und architektonischen Wettbewerbes beschlossen. Es war grosser und einvernehmlicher Wunsch aller Fraktionen im Kreistag, diesen Wettbewerb mit möglichst großer Beteiligung einer Fachjury, der Politik und der Stadt Eschwege durchzuführen, um ein transparentes Verfahren und die besten Ergebnisse zu erzielen. Nach Durchführung dieses Wettbewerbes einschl. des Verhandlungsverfahrens hat der Kreistag in seiner Sitzung am 07.07.2016 den Auftrag zur Planung des Verwaltungszentrums in Eschwege an das Architekturbüro Hufnagel, Berlin, erteilt. Diese Beauftragung umfasste die Leistungsphasen 1 bis 5 (bis Ausführungsplanung) der Honorarordnung für Architekten sowie einen Teil der Leistungsphase 8 (Bauüberwachung).

Im Laufe der durch den Architekten Hufnagel durchgeführten Planungsphase hat sich herausgestellt, dass die festgelegte Investitionssumme von 10,5 Mio. € auf 15 Mio. € steigen würde. Aufgrund dieser Tatsache wurden mit dem Büro Hufnagel Verhandlungen geführt mit dem Ziel die Mehrkosten zu minimieren. Das Büro war jedoch nicht bereit, Änderungen an den kostenrelevanten Bauteilen - wie Fassade, Dachlandschaft und Spange zwischen „Forstgasse“ und „An den Anlagen“ - vorzunehmen. Die Aussage des Architekten Hufnagel in der Werra-Rundschau vom 25.09.2019, ein Angebot unterbreitet zu haben, die Planungen auch für eine günstigere Variante durchzuführen, ist schlicht falsch.

Daraufhin wurde eine Neuplanung des Verwaltungszentrums durch den kreiseigenen Architekten vorgenommen. Nach Abschluss der Neuplanung wurde die Kostenberechnung noch einmal von einem externen Büro überprüft und die Gesamtinvestitionskosten von 12,5 Mio. € bestätigt. In dieser Investitionssumme sind sämtliche bisher angefallenen Kosten einschl. der Kosten für die Durchführung des städtebaulichen und architektonischen Wettbewerbs sowie die Kosten für den Architekten Hufnagel enthalten.
Bis zum heutigen Tage wurden dem Büro Hufnagel rund 590.000 Euro überwiesen und nicht 800.000 Euro, wie in der Werra-Rundschau am 25.09.2019 berichtet wurde. Mit dieser Summe sind die Honoraransprüche des Architekten Hufnagel für die Leistungsphasen 1-5 bezahlt, die Hufnagel als Leistungen seit 2016 bis zur Kündigung erbracht hat. Weitergehende Zahlungen sind nicht erfolgt und auch nicht geplant. Die Berechnung der Honorare ergibt sich aus der Honorarordnung für Architekten (HOAI).

Alle über die Honorarkosten Hufnagel und den Architektenwettbewerb hinausgehenden bisher durchgeführten Maßnahmen (z. B. Ankauf ehem. Schlosshotel, Abbruchkosten, Gutachterkosten), für die entsprechende Kosten angefallen sind, konnten bei der Neuplanung weiter verwandt werden.

Auf Basis dieser Neuplanung mit den Gesamtinvestitionskosten von 12,5 Mio. € sowie den entsprechenden Investitionsfolgekosten hat der Kreistag am 22.03.2019 entschieden, den Vertrag mit dem Büro Hufnagel zu kündigen bzw. aufzuheben und die nach aktuellem Berechnungsstand ca. 2,5 Mio. Euro günstigere Neuplanung umzusetzen.

Dr. Wallmann abschließend: „Der absolut falsche Eindruck in der Presseberichterstattung der Werra-Rundschau vom 25.09.2019 muss korrigiert werden. Alle durchgeführten Schritte wurden mit den im Kreistag vertretenen Parteien im Rahmen der interfraktionellen Runde und des Finanzausschusses abgestimmt. Wir stehen für Transparenz und haben über alle Schritte umfassend informiert, diese bleibt auch in Zukunft so.“

Zur weitergehenden Information wird kurzfristig für Montag, den 30.09.2019 ab 10 Uhr zu einer Sitzung des Finanzausschusses in Oberhone eingeladen.

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