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Werra Meißner
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Corona-Virus: 5305 Gesamtfälle, 522 Erkrankte, 4611 Genesene, 172 Verstorbene

Seit gestern gibt es 88 neue Corona-Fälle im Werra-Meißner-Kreis, wovon nach PCR-Testung aktuell 17 Fälle auf ein Seniorenzentrum in Bad Sooden-Allendorf entfallen. Die Zahl der bis jetzt mit dem Corona-Virus Infizierten liegt damit am heutigen Donnerstag bei 5305. Bei den beiden anderen bekannten Infektionsausbrüchen gibt es keine Veränderungen. Durch das Gesundheitsamt sind entsprechende Absonderungen und Schutzmaßnahmen angeordnet.

Erkrankt bzw. positiv getestet sind derzeit 522 Personen. Genesen sind inzwischen 4611 Infizierte. Im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion sind zwei weitere Todesfälle  zu beklagen. Es handelt sich um zwei Männer im Alter von 71 und 84 Jahren. Wir sprechen den Angehörigen unser Mitgefühl aus. Insgesamt sind 172 Todesfällen zu verzeichnen. Die Siebentage-Inzidenz liegt aktuell bei 286. Das RKI meldet für den heutigen Tag eine Inzidenz von 252. Abweichungen bei den 7-Tages-Inzidenzen kommen ggf. durch Verzögerungen in der Meldekette.

Im Klinikum Werra-Meißner werden derzeit 35 Patienten auf der Normalstation und 6 Patienten auf der Intensivstation mit Beatmung behandelt. Kontaktpersonen, beispielsweise auch zu Fällen aus umliegenden Landkreisen, wurden bzw. werden weiterhin ermittelt und unter Quarantäne gestellt. Es befinden sich zurzeit über 670 Personen in Quarantäne. Die im Kreis von Ansteckung Betroffenen lagen bisher in einem Altersbereich von 1 bis 99 Jahren. Weitere Informationen unter: www.werra-meissner-kreis.de/corona

Hinweis für Reiserückkehrer: Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete (Virusvarianten- oder Hoch-inzidenzgebiet) gibt es unter:

www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Die STIKO ruft alle bisher nicht ausreichend Geimpften dringend auf, das COVID-19-Impfangebot wahrzunehmen. Bisher Nicht-Geimpfte sollen vordringlich geimpft werden.
Ab sofort empfiehlt die STIKO doppelt geimpften Personen ab 18 Jahren die COVID-19-Auffrischimpfung. Folgenden Personengruppen solle dabei prioritär eine Auffrischimpfung angeboten werden: Personen mit Immundefizienz, Personen im Alter von ≥ 70 Jahren, BewohnerInnen und Betreute in Einrichtungen der Pflege für alte Menschen sowie Personal in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen. Die Auffrischimpfungen sollen in der Regel im Abstand von 6 Monaten zur letzten Impfstoffdosis der Grundimmunisierung erfolgen. Eine Verkürzung des Impfabstandes auf 5 Monate kann im Einzelfall oder wenn genügend Kapazitäten vorhanden sind erwogen werden. Sollte bei der Erstimpfung der Impfstoff von Johnson&Johnson verwendet worden sein, ist bereits nach 4 Wochen eine Auffrischung sinnvoll. Unabhängig davon, welcher Impfstoff zuvor verwendet wurde, soll für die Auffrischimpfung ein mRNA-Impfstoff verwendet werden.

Genesene sollten 6 Monate nach der Genesung eine Impfung erhalten. Darüber hinaus wird von der STIKO derzeit keine weitere Auffrischungsimpfung empfohlen.

Bereits jetzt führen die schweren COVID-19-Erkrankungen zu einer besorgniserregenden hohen Belastung der intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten. Neben der noch zu geringen Impfquote bei der Grundimmunisierung sind dafür die höhere Übertragungsrate der vorherrschenden Delta-Variante, der mit der Zeit nachlassende Impfschutz auch vor schwerer Erkrankung derzeit besonders bei älteren oder vorerkrankten Menschen, sowie die Transmission von SARS-CoV-2 nicht nur durch Ungeimpfte, sondern auch durch vollständig grundimmunisierte Personen ursächlich. Die Auffrischimpfung dient sowohl dem Selbstschutz als auch dem Schutz der Mitmenschen und lässt einen längerfristigen robusten Impfschutz erwarten.

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