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Werra Meißner
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Dorfentwicklung

Moderne und zukunftsfähige Dörfer sind ein wesentlicher Bestandteil des ländlichen Raums. Ziel der hessischen Dorfentwicklung ist daher, die Dörfer im ländlichen Raum als attraktiven und lebendigen Lebensraum in allen Lebensbereichen zu gestalten sowie durch eine eigenständige Entwicklung die sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Potenziale vor Ort zu mobilisieren.

Der demografische und strukturelle Wandel erfordert eine nachhaltige Strategie, wie sich eine Kommune insgesamt entwickeln soll und welche Funktionen die einzelnen Stadt-/Ortsteile dabei übernehmen. Die kommunale Gesamtstrategie auf der Grundlage eines IKEK (Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept) muss sich auf alle Stadt-/Ortsteile erstrecken und u.a. Aussagen darüber treffen, wie die Grundversorgung und kommunale Infrastruktur langfristig gesichert werden können. Dabei sind die Bürgermitwirkung ebenso wie der Aufbau von sozialen und kulturellen Netzwerken, die Steigerung der Energieeffizienz sowie die Verringerung des Flächenverbrauchs eigenständige Programmziele. Um eine flächensparende Siedlungsentwicklung nach dem Grundsatz „Innenentwicklung vor Außenentwicklung“ zu ermöglichen, werden vielfältige finanzielle Anreize für eine nachhaltige Innenentwicklung angeboten.

Mit den Förderangeboten zur Stärkung der Innenentwicklung sollen in den Dorfkernen der ländlich geprägten Kommunen zentrale Funktionen gestärkt und eine zukunftsfähige Wohn- und Lebensqualität erhalten bzw. geschaffen werden, um auch jungen Familien eine lebenswerte Heimat zu bieten.

 
Förderangebote für Privatpersonen

Ziel der Förderung ist die Erhaltung und Gestaltung des dörflichen Charakters mit seinem bau- und kulturhistorischen Erbe sowie die Verbesserung der Lebens- und Wohnqualität der dörflichen Bevölkerung in den Ortskernen.

Gefördert werden können Ausgaben für Investitionen in die Umnutzung, Sanierung, Erweiterung und für den Neubau von Gebäuden im Ortskern einschließlich privater Hof-, Garten- und Grünflächen auf Grundlage der regionaltypischen Bauweise (weitere Informationen in der Broschüre „Bauen im ländlichen Raum“, siehe weiter unten). Bauvorhaben können nur gefördert werden, wenn eine Kommune am Dorfentwicklungsprogramm teilnimmt und das Gebäude im abgegrenzten Fördergebiet liegt oder ein Einzelkulturdenkmal ist.

Investitionen sind nur dann zuwendungsfähig, wenn es sich um eine standortverträgliche Nutzung handelt und die Gebäude sich in die Baustruktur der örtlichen Fördergebiete unter Beachtung städtebaulicher, denkmalpflegerischer und baugestalterischer Vorgaben einfügen. Gefördert werden vorrangig umfassende und energieeffiziente Vorhaben.

Für die Finanzierung der Vorhaben können je Objekt Zuwendungen in Höhe von 35 % der förderfähigen Nettokosten gewährt werden. Es gelten folgende Zuschussobergrenzen:

  • 45.000 € pro Objekt (z.B. Wohnhaus, Nebengebäude, Scheune, Außenanlage)
  • 60.000 € für Vorhaben an Kulturdenkmälern
  • 200.000 € für den Umbau von Wirtschaftsgebäuden bis zu drei Wohneinheiten

Den Ablauf des Förderverfahrens sowie eine Liste der vorzulegenden Unterlagen sind dem Flyer zu entnehmen.  

Bei Interesse an einer Förderung ist vor Antragstellung Kontakt zum Fachbereich 6.4 Demografie, Dorf- und Regionalentwicklung aufzunehmen.

Die Antragsunterlagen stehen am Ende der Seite zum Download bereit.

 

Förderangebote für Kommunen

Das IKEK stellt die Grundlage für kommunale Maßnahmen im Rahmen der Dorfentwicklung dar. Hierin sind Handlungsfelder aufgeführt, die zusammen mit den Bürger*innen erarbeitet wurden. Die Themenfelder eines IKEK sind

  • Demografische Entwicklung
  • Bürgerschaftliches Engagement
  • Städtebauliche Entwicklung und Wohnen
  • Daseinsvorsorge sowie
  • weitere strategisch relevante Themen

Innerhalb von sechs Jahren können die teilnehmenden Kommunen Maßnahmen umsetzen, die den genannten Handlungsfeldern zuzuordnen sind. Die Steigerung der Lebensqualität in der Kommune wird so angestoßen und unterstützt.

Beispielhafte Maßnahmen sind die Gestaltung von Gemeinschaftsflächen und Spielplätzen, Schaffung von Barrierefreiheit in den Dorfgemeinschaftshäusern, Schaffung von Jugendräumen, Einrichten einer Gemeinschaftswerkstatt, Unterstützung von Initiativen zur mobilen Versorgung.

Nähere Informationen zum Aufnahmeverfahren der Kommunen als neuer Förderschwerpunkt sind dem Leitfaden zur Dorfentwicklung in Hessen zu entnehmen.

 

Dorfentwicklungsschwerpunkte und Ansprechpartner

Die zuständigen Sachbearbeiterinnen und jeweiligen Beratungsbüros können aus der folgenden Auflistung entnommen werden:

Dorfentwicklungsschwerpunkte und Ansprechpartner 

Die abgegrenzten Fördergebiete und das jeweilige IKEK können auf der Homepage der Kommunen eingesehen werden. Letztmögliche Antragstellung ist jeweils der 31. Dezember vom letzten Jahr der Laufzeit.

 

Dorfentwicklung

Ansprechpartner/inKontaktdatenAnschrift
Frau
Ronja Brünjes
6.4 Demografie, Dorf- und Regionalentwicklung
Telefon: 05651 302-56404
Telefax: 05651 302-50190
E-Mail: ronja.bruenjes@werra-meissner-kreis.de
Nordbahnhofsweg 1, 37213 Witzenhausen
Raum 89
Frau
Barbara Eickhoff
6.4 Demografie, Dorf- und Regionalentwicklung
Telefon: 05651 302-56405
Telefax: 05651 302-50190
E-Mail: barbara.eickhoff@werra-meissner-kreis.de
Nordbahnhofsweg 1, 37213 Witzenhausen
Raum 89
Frau
Martina Frese
6.4 Demografie, Dorf- und Regionalentwicklung
Telefon: 05651 302-56401
Telefax: 05651 302-50190
E-Mail: Martina.Frese@Werra-Meissner-Kreis.de
Nordbahnhofsweg 1, 37213 Witzenhausen
Raum 90
Frau
Annette Schnellhammer
6.4 Demografie, Dorf- und Regionalentwicklung
Telefon: 05651 302-56403
Telefax: 05651 302-50190
E-Mail: Annette.Schnellhammer@Werra-Meissner-Kreis.de
Nordbahnhofsweg 1, 37213 Witzenhausen
Raum 87
Frau
Elvira Valtink
6.4 Demografie, Dorf- und Regionalentwicklung
Telefon: 05651 302-56400
Telefax: 05651 302-50190
E-Mail: Elvira.Valtink@Werra-Meissner-Kreis.de
Nordbahnhofsweg 1, 37213 Witzenhausen
Raum 91