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Werra Meißner
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Frühjahrssammlung der Sonderabfall-Kleinmengen startet am 20. April

Die diesjährige Sonderabfall-Kleinmengensammlung wird nach Rücksprache mit dem Hessischen Umweltministerium durchgeführt. Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie ist jedoch die Mindestabstandsregelung strikt einzuhalten. Weiterhin ist nur ein Anlieferer pro Haushalt zulässig. Den Anweisungen der Mitarbeiter der beauftragten Firma „Umweltservice Wartburgregion“ ist unbedingt Folge zu leisten.

Start der diesjährigen Frühjahrssammlung ist Montag, der 20. April, in Neu-Eichenberg-Hebenshausen. Sie endet am 11. Mai in Herleshausen-Unhausen.

Unter Sonderabfällen werden u.a. Chemikalien aus Haus, Garten und Hobbybereichen verstanden. Am häufigsten werden Farben, Lacke und Lösemittel abgegeben. Aber auch defekte Spraydosen mit Resten oder PU Schaumdosen können bei der Sonderabfallsammlung entsorgt werden.

Während der Sammlung dürfen nur 10 Stück Leuchtstoffröhren oder Energiesparlampen abgegeben werden. Die maximalen Abgabemengen pro Sammeltour (bis 100 kg oder Liter) in max. 20 kg oder Liter-Originalgebinden haben sich nicht verändert. Für private Haushalte ist die Sammlung kostenfrei.

Angenommen werden Sonderabfälle nur in der ursprünglichen Verpackung, da das Umfüllen vor Ort nicht möglich ist. Bedenklich ist es, wenn unbekannte Flüssigkeiten in Getränkeflaschen abgegeben werden. Diese Spirituosen- und sonstigen Getränkeflaschen stellen im Haushalt eine echte Gefahr für Kinder dar. Zu Bedenken ist hier auch die zusätzliche Belastung für das Personal. Unbekannte Abfälle müssen vor Ort analysiert werden, um sie dem richtigen Entsorgungsweg zu zuordnen. Das bringt zeitliche und gesundheitliche Belastungen, u.a. durch erforderliche Geruchsproben mit sich.

Getrocknete Dispersionsfarben sind nicht schadstoffhaltig. Sie gehören in die Restmülltonne. Häufig werden geringe Reste von Dispersionsfarben abgegeben, was die Kapazität des Sammelfahrzeuges unnötig reduziert. Diese Farben kann man einfach durch Öffnen der Deckel austrocknen lassen.

Die Sonderabfälle können an jedem Standort unabhängig vom Wohnort abgeben werden, falls man z. B. vormittags am Arbeitsplatz ist. Auch für den Fall, dass der Termin vergessen oder verpasst wurde, hat man so immer noch die Möglichkeit, zu jedem beliebigen Haltepunkt der mobilen Schadstoffsammlung zu wechseln und dort die Sonderabfälle abzugeben.

Aus aktuellen Anlass weisen wir darauf hin, dass es sich um einen Straftatbestand handelt, falls Sonderabfall außerhalb der Sammelzeit einfach an einem Haltepunkt abgestellt wird. Abfallbesitzer müssen den Sonderabfall persönlich übergeben. Sonderabfälle stellen unter anderem für Kinder eine große Gefahr da. Bei auffälligen Beobachtungen in diesem Zusammenhang ruft man die Polizei.

Wenn man den großen LKW der Firma Umweltservice Wartburgregion an dem angegebenen Haltepunkt des Fahrplans nicht gleich entdecken kann, sollte man sich etwas umschauen. Manchmal muss der Fahrer z.B. wegen einer Baustelle oder parkenden Fahrzeugen ein paar Meter weiter fahren. Das Schadstoffmobil kommt aber auf alle Fälle. Einen Ausfall der Sammlung hat es noch nie gegeben.

Beim Sonderabfall gilt, wie bei anderen Abfällen: Vermeidung ist die beste Lösung! Hierzu gibt es viele Tipps. Fragen beantwortet die Umweltberaterin Frau Maxisch unter der unten genannten Rufnummer.  

Die Termine kann man auch beim Werra-Meißner-Kreis (05651 302-4751) oder beim Zweckverband Abfallwirtschaft (05657 98 95 0) telefonisch erfragen oder auf den Internetseiten des Kreises www.werra-meissner-kreis.de oder des Verbandes www.zva-wmk.de einsehen. Gern gibt auch die örtliche Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung Auskunft.

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