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Werra Meißner
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Suedlink: Stellungnahme Werra-Meißner-Kreis fristgerecht abgegeben

Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens zum SuedLink-Projekt hat der Werra-Meißner-Kreis  eine weitere Stellungnahme zum Antrag der Vorhabenträger bei der Bundesnetzagentur fristgerecht eingereicht. Vorab fanden dazu Abstimmungen mit den Bürgermeistern der von der Trasse betroffenen Kommunen, dem Kreisbauernverband sowie der Bürgerinitiative gegen den SuedLink statt.

Inhaltlich bezieht sich die Stellungnahme auf grundsätzliche Aspekte wie die fragliche Notwendigkeit des SuedLink und die mangelnde Transparenz der Unterlagen in Bezug auf die tatsächliche Bauausführung. Auch gibt es eine große Anzahl Einwände wegen nicht ausreichender Berücksichtigung der Schutzgüter Mensch, Tiere und Pflanzen, Boden und Wasser sowie Landschaft. Außerdem werden besonders problematische Abschnitte der geplanten Trasse thematisiert.

„Mit der jetzt beginnenden Detailplanung“, so Erster Kreisbeigeordneter Dr. Rainer Wallmann, „werden viele schwer zu lösende lokale Konfliktpunkte erst so richtig sichtbar, auch Kostensteigerungen sind vorprogrammiert“. Gemeinsam mit den beteiligten Kommunen und der BI gegen SuedLink werden bereits Vorbereitungen für eine eventuelle Klage gegen den Planfeststellungsbescheid vorbereitet. „Wir werden alle rechtlichen Möglichkeiten gegen eine nicht fachlich begründete Entscheidung für den Trassenverlauf durch den Werra-Meißner-Kreis prüfen und ggf. umsetzen“, betonen Landrat Stefan Reuß und Erster Kreisbeigeordneter Dr. Rainer Wallmann.

Im nächsten Verfahrensschritt werden die Stromnetzbetreiber eine detaillierte Feinplanung der SuedLink-Trasse vorlegen.


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