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Werra Meißner
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Erinnerung an Ursula Vaupel

Am Sonntag, den 20. Juni 2021, wäre die Historikerin Ursula Vaupel aus Eschwege 93 Jahre alt geworden. Sie ist Anfang 2018 verstorben. Die Gleichstellungsbeauftragte des Werra-Meißner-Kreises erinnert in einer Sondersendung im Rundfunk Meißner an zwei erfolgreich umgesetzte Projekte dieser frauenbewegten Frau. Am 20. Juni um 16.05 Uhr geht Thekla Rotermund-Capar ins Gespräch mit Eva Lieding, ehemalige Vorstandsfrau des Vereins „Frauen für Frauen – Frauen für Kinder im WMK“ und Gästeführerin, über die „Skulptur gegen Gewalt“ vor der Volkshochschule Eschwege und mit Susanne Jacob über das Sophien-Labyrinth auf dem Schulberg.

Ursula Vaupel war Mitbegründerin des Vereins Frauen für Frauen – Frauen für Kinder und hat dort bis zu ihrem Tod die Kulturgruppe geleitet. Sie war in Eschwege über Jahrzehnte politisch sehr aktiv und hat u. a. dafür gesorgt, dass Straßen in Eschwege auch nach bekannten Frauen benannt worden sind. Die Geschichte der als letzte Hexen in Eschwege verfolgten Frauen hat sie in einem Buch niedergeschrieben und den Kerker ausfindig gemacht, in der eine der beiden Frauen eingesperrt war. Er wurde auf ihre Initiative hin restauriert und ist nun u. a. Bestandteil der Gästeführungen auf dem Schulberg. Viele Jahre hat sie sich mit ihrer eigenen Vergangenheit in der Nazizeit  auseinandergesetzt und über ihre Kindheit und Jugend das Buch „Auch ich war ein Hitlermädchen“ geschrieben.

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