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Zukunftsforum Energiewende in Kassel – Den Wandel Aktiv gestalten

Klimaschutzmanager Martin Lückert, Umweltberaterin Gabriele Maxisch und Umweltdezernent Dr. Rainer Wallmann (v.l.) auf dem Zukunftsforum Energiewende.

Am 20. und 21. November fand das von deENet gemeinsam mit sieben Partnern und zahlreichen Unterstützern organisierte „Zukunftsforum Energiewende – Den Wandel aktiv gestalten“ in der documenta-Halle Kassel statt, an dem mehr als 650 Teilnehmer aus ganz Deutschland teilnahmen. Ein besonderer Programmpunkt war die Verleihung des Hessischen Staatspreises für innovative Energielösungen, den Hessens Wirtschaftsstaatssekretär Mathias Samson an die Preisträger der sieben Kategorien vergab.

Unter dem Motto „Den Wandel aktiv gestalten“ berichteten Teilnehmer aus ganz Deutschland über ihre Ideen und Ansätze zur bürgernahen und kommunalen Energiewende. Mit dabei waren auch zwei Projekte aus dem Werra-Meißner-Kreis.

In dem von Umweltdezernent Dr. Rainer Wallmann am ersten Veranstaltungstag moderierten Forum „Klimaschutz an Schulen“ stellte Umweltberaterin Gabriele Maxisch ein im Werra-Meißner-Kreis entwickeltes Schulprojekt vor. Unter dem Motto „So wichtig wie Mathe und Deutsch“ berichtete sie über die vom Werra-Meißner-Kreis in Kooperation mit dem Kreisschülerbeirat, dem staatlichen Schulamt Bebra und dem Geo-Naturpark Frau-Holle-Land entwickelten und seit 2014 regelmäßig durchgeführten Module „Energiesparwoche an Grundschulen“ und „Klimamesse an weiterführenden Schulen“.

Am zweiten Tag stellte Klimaschutzmanager Martin Lückert im Forum Projektschmiede Nordhessen, das Modellvorhaben „Integrierte Energetische Quartierssanierung in sechs Kommunen“ vor. Dieses Projekt ist insbesondere deshalb in den Fokus der Veranstalter und letztendlich auf die Tagesordnung gekommen, weil neue, bislang nicht in den Förderrichtlinien der KfW und des Landes Hessen verzeichnete Ansätze verfolgt werden. Diese wurden seitens der Fördermittelgeber als so innovativ und zukunftsweisend eingestuft, dass sie voraussichtlich Eingang in die Förderprogramme finden.

An zwei Veranstaltungstagen informierten über 120 Referenten in rund dreißig Foren, Fachvorträgen, Diskussionsrunden und bilateralen Gesprächen über Strom, Wärme und Mobilität. Zudem bestand die Möglichkeit, an Exkursionen in die Stadt Baunatal sowie in das nahegelegene Gertrudenstift teilzunehmen, um Wissen aus Theorie und Praxis vor Ort zu erleben. In der begleitenden Fachausstellung gaben Unternehmen, Fördermittelgeber und andere Organisationen Einblicke in ihre Arbeitswelt. Flankiert wurde die Veranstaltung von einem künstlerischen Rahmenprogramm, das die kreative Seite des Wandels beleuchtet und den globalen Klimaschutz betonte.

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