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Werra Meißner
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Corona-Virus: - 71 Genesene, - 163 bestätigte Fälle, - 10 Verstorbene

Im Werra-Meißner-Kreis ist eine weitere Person im Zusammenhang mit einer Corona-Virusinfektion verstorben. Es handelt sich um einen 75-jährigen Mann mit schweren Vorerkrankungen. „Wir sprechen den Angehörigen unser Mitgefühl aus“, so Landrat Stefan Reuß und Erster Kreisbeigeordneter Dr. Rainer Wallmann.

Am heutigen Sonntag liegt die bestätigte Zahl der mit dem Corona-Virus infizierten Menschen im Werra-Meißner-Kreis nach wie vor bei 163. Von den 163 Fällen entfallen 56 auf ein Seniorenheim in Bad Sooden-Allendorf in dem Personal und Bewohner betroffen sind. Derzeit gibt es Infektionsfälle in insgesamt fünf Seniorenheimen. Drei Häuser sind in Bad Sooden-Allendorf betroffen, jeweils eins in Eschwege und Herleshausen.

Die im Kreis von Ansteckung Betroffenen lagen bisher in einem Altersbereich von 5 bis 98 Jahren. Im Klinikum Werra-Meißner werden derzeit 17 positiv getestete Patienten behandelt. Davon befinden sich 15 Personen auf der normalen Isolierstation, auf der Intensivstation befinden sich 2 Patienten mit Beatmung. Die anderen Betroffenen haben moderate Krankheitsverläufe und können deshalb in heimischer Isolation die Krankheit unter amtsärztlicher Aufsicht auskurieren.

Die Kontaktpersonen wurden bzw. werden ermittelt und unter Quarantäne gestellt. Es befinden sich zurzeit über 250 Personen in Quarantäne. 71 der bisher 163 bestätigten Infizierten sind inzwischen genesen. Todesfälle sind insgesamt 10 zu beklagen.

Quarantäne für alle Reiserückkehrer

Reiserückkehrer aus allen Ländern sind verpflichtet sich nach Einreise in eine 14-tägige Quarantäne zu begeben und beim örtlichen Gesundheitsamt zu melden. Eine zusätzliche Verfügung des Gesundheitsamtes ist dafür nicht erforderlich!

Das Land Hessen hat eine entsprechende Verordnung erlassen. Danach gilt, dass Reiserückkehrer zwingend nach der Rückkehr eine 14-tägige Quarantäne einzuhalten haben. Grundlage ist die entsprechende Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 8. April 2020. Aufgrund des § 32 Satz 1 und 2 des Infektionsschutzgesetzes vom 20. Juli 2000 (BGBl. I S. 1045), zuletzt geändert durch Gesetz vom 10. Februar 2020 (BGBl. I S. 148) hat die Landesregierung dies verordnet.

Verstöße können mit einem Bußgeld bis zu 25.000 EUR und sogar einer Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren bestraft werden.


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