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Werra Meißner
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Der Werra-Meißner-Kreis baut Steuerungsstrukturen für Gesundheitsförderung auf

Bürger*innen sind eingeladen sich zu beteiligen

Bildquelle: GKV-Bündnis für Gesundheit, Vollmer

Das GKV-Bündnis für Gesundheit unterstützt den Landkreis mit einem kommunalen Förderprogramm für die nächsten drei bis fünf Jahren. Damit möchte der Landkreis die kommunale Gesundheitsförderung und Prävention systematisch weiterentwickeln, stärken und dauerhaft etablieren. Die gesundheitliche Chancengleichheit für alle Bürger*innen soll gefördert werden.

Die Koordinierungsstelle Gesundheitsförderung und Prävention, die im Fachbereich Gesundheit angesiedelt ist, hat in einem ersten Schritt eine Online Befragung durchgeführt, um einen Überblick über den Status Quo zum Thema zu erhalten. Ca. 100 Akteure aus Gesundheitseinrichtungen sowie aus Organisationen und Vereinen haben beantwortet, welche Angebote sie haben und welche Bedarfe sie bereits erkannt haben, wie Gesundheitsförderung und Prävention in ihrem Arbeitsumfeld verankert ist, bzw. bei den meisten einen hohen Stellenwert einnimmt. Die Befragungsergebnisse bilden die Grundlage für eine Vernetzung der Akteure, um zukünftig enger zusammen zu arbeiten und Gesundheit und Wohlbefinden für alle Bürgerinnen zu erreichen. Die Bürger*innen des Landkreises können sich aktiv in diesen Prozess einbringen.

Um allen Altersgruppen gerecht zu werden, wurden Arbeitskreise gebildet. Im Januar und Februar treffen sich die Akteure erstmalig in Videokonferenzen in den Arbeitskreisen „Gesund aufwachsen“ (Kinder, Jugendliche und junge Familien), „Gesund leben“ (Erwachsene ab 18 Jahren bis ca. 60 Jahre) und „Gesund altern“ (ab 60 Jahren).

„Weil wir von gleichen Chancen für alle Bürger*innen des Kreises sprechen, möchten wir besonders Menschen, die herausfordernde Lebenssituationen meistern oder gesundheitliche Risiken haben, einladen, in den Arbeitskreisen dabei zu sein und mitzuwirken. Sie sind oft so stark eingebunden, dass das eigene Wohlbefinden hinten ansteht“, sagt Anja Fett, Koordinatorin des GKV-Projektes, „Alleinerziehende Menschen, ältere Menschen, Menschen mit Migrations- oder Fluchthintergrund, Familien mit sucht- oder psychischen Erkrankungen, Menschen mit Behinderung/Beeinträchtigung oder in anderen herausfordernden Lebenssituationen sind die Experten ihres eigenen Lebens und können uns am besten sagen, was sie brauchen und annehmen können um gesund und fit bis ins hohe Alter zu bleiben. Ich möchte sie ermutigen sich zu beteiligen.“

Bis auf weiteres finden alle Treffen als Videokonferenzen statt. Wer gerne Informationen erhalten/mitteilen oder sich anmelden möchte, kann dies per E-Mail anja.fett@werra-meissner-kreis.de oder telefonisch unter 05651 302 25313 tun oder eine Brief schreiben an Werra-Meißner-Kreis, Fachbereich Gesundheit, Veterinärwesen und Verbraucherschutz, Gesundheitsförderung und Prävention, Luisenstr. 23 c, 37269 Eschwege.

Hintergrund:
Das GKV-Bündnis für Gesundheit ist eine gemeinsame Initiative der gesetzlichen Krankenkassen zur Weiterentwicklung und Umsetzung von Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten. Das Bündnis fördert dabei u. a. Strukturaufbau und Vernetzungsprozesse, die Entwicklung und Erprobung gesundheitsfördernder Konzepte, insbesondere für sozial und gesundheitlich benachteiligte Zielgruppen, sowie Maßnahmen zur Qualitätssicherung und wissenschaftlichen Evaluation. Der GKV-Spitzenverband hat gemäß §20a Abs. 3 und 4 SGB V die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung damit beauftragt, die Aufgaben des GKV-Bündnisses für Gesundheit mit Mitteln der Krankenkassen umzusetzen.

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