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Werra Meißner
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Erfolgreicher Start für das Modellvorhaben „Holzige Biomasse“ zur Sammlung holziger Gartenabfälle

Dr. Felix Richter, Thomas Raussen (Witzenhausen Institut), Gabriele Maxisch, Dr. Rainer Wallmann (Werra-Meißner-Kreis), Matthias Wenderoth und Friedhelm Junghans (Abfallzweckverband Werra-Meißner) auf dem Sammelplatz.

Nach gründlicher Vorbereitung wurde am vergangenen Samstag der Startschuss zur geregelten Sammlung holziger Gartenabfälle in neun Kommunen des Werra-Meißner-Kreises gegeben. Die Entwicklung des Konzepts einschließlich verschiedener Modellversuche sowie die Vorbereitung der Genehmigungen wurde durch das Hessische Umweltministerium (HMUKLV) finanziell unterstützt.

Bürgerinnen und Bürger hatten die Möglichkeit, von 9°° Uhr bis 13°° Uhr holziges Material wie Baum- und Strauchschnitt kostenfrei an den dafür eingerichteten Sammelplätzen in Hebenshausen, Frankershausen, Vockerode, Reichensachsen, Wanfried, Weißenborn, Netra und Herleshausen abzuliefern. Darüber hinaus war in diesem Zeitraum auch die Anlieferung von holzigen Gartenabfällen bei der Kompostanlage auf dem Burgberg in Witzenhausen kostenfrei.

Der erste Kreisbeigeordnete Dr. Rainer Wallmann erläutert nochmals die Ziele des neuen Grüngutkonzepts: „Wir wollen den Bürgerinnen und Bürgern in Ergänzung zur Biotonne nun auch eine komfortable Entsorgungsmöglichkeit für ihre holzigen, sperrigen Gartenabfälle bieten und damit unserem Entsorgungsauftrag für alle Bioabfälle aus Privathaushalten gerecht werden. Die Grünguterfassung und -verwertung ist fest eingebunden in das Klimaschutzkonzept des Werra-Meißner-Kreises, das als eine tragende Säule die Erzeugung regenerativer Energien aus regionalen Ressourcen hat. So soll das gesammelte holzige Material unter anderem als Brennstoff aufbereitet werden. Der ebenfalls erzeugte Kompost führt Kohlenstoff in den Boden zurück.“

Der erste Sammeltermin zeigte, dass das Angebot bei den Bürgerinnen und Bürgern auf sehr gute Resonanz stößt. Rund ca. 500 Anlieferer gaben holziges Material an den betreuten Plätzen ab und der Betrieb lief überall reibungslos. „Wir sind zufrieden, dass es jetzt endlich losgeht, nachdem sich die Vorbereitungen und Genehmigungsverfahren für den Betrieb der Sammelplätze, auch wegen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie, lange hingezogen haben“, erklärte Friedhelm Junghans, Vorstandsvorsitzender des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Werra-Meißner-Kreis. Auch die übrigen Mitgliedskommunen im Abfallzweckverband sollen zukünftig am Grüngutprojekt teilnehmen, doch noch seien die Genehmigungsverfahren für die Plätze in Bad Sooden-Allendorf, Rommerode, Hessisch Lichtenau, Grebendorf und Waldkappel nicht abgeschlossen.

Bereits am nächsten Samstag, 07. November von 9°° Uhr bis 13°°, ist der nächste Sammeltermin auf den bereits genehmigten Plätzen. Für das Frühjahr 2021 sind weitere Sammeltermine vorgesehen, so dass das Material aus der winterlichen Baum- und Strauchpflege dann noch abgegeben werden kann.

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