Die Gründungsinitiative für eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Trichterbrust sucht weitere Betroffene
Die Trichterbrust ist die häufigste angeborene Deformität des Brustkorbs. In leichten Fällen ist sie nur ein kosmetisches Problem, aber oftmals kann sie Herz und Lunge beeinträchtigen und führt bei Betroffenen zu deutlichen Einschränkungen der Lebensqualität. Kurzatmigkeit, verringerte Belastbarkeit, Rücken- und Brustschmerzen können auftreten.
Diese angeborene Einsenkung des Brustbeins verursacht bei vielen nicht nur körperliche, sondern auch seelische Belastungen. „Viele Betroffene fühlen sich unverstanden oder schämen sich für ihr Aussehen – dabei tritt diese angeborene Besonderheit gar nicht so selten auf. Vier von 1000 Menschen sind betroffen“, sagt Susanne Katzwinkel, die die Initiative zur Gründung der Gruppe gestartet hat. „Ich möchte, dass wir voneinander lernen können und uns gegenseitig unterstützen und stärken.“
Es haben sich bereits Teilnehmende gefunden. Es ist aber noch möglich dazuzukommen. Gesucht werden Menschen jeden Alters, die selbst betroffen sind oder jemanden mit Trichterbrust in der Familie haben. Auch Interessierte, die sich zunächst unverbindlich informieren möchten, sind herzlich willkommen.
Geplant sind regelmäßige Treffen in angenehmer Atmosphäre oder auch Online-Treffen, bei denen Themen wie Therapiemöglichkeiten und Therapieerfahrungen, Atmung und die Belastungen durch das veränderte Körperbild im Vordergrund stehen. Auch Informationsveranstaltungen mit Fachleuten sind vorgesehen.
Ziel ist es, Betroffenen und Angehörigen die Möglichkeit zu geben, sich über Erfahrungen, Behandlungen und den Alltag mit der angeborenen Besonderheit des Brustkorbs auszutauschen.
Betroffene, die sich hier wiedererkennen, sind eingeladen sich bei der Selbsthilfekontaktstelle zu melden:
Selbsthilfekontaktstelle Werra-Meißner
Anna Schmidt, Anja Fett, Britta Salewski, Ilka Römer-Gebhardt
Luisenstraße 23c
37269 Eschwege
Tel: 05651/ 302 25380

