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Coronavirus-Pandemie

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

durch die Verbreitung des Coronavirus (COVID-19) befinden wir uns in Deutschland noch immer in einer besonderen Situation.

Ziel aller Maßnahmen ist es weiterhin, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit unsere medizinischen Kapazitäten für die wirklich ernsten Fälle ausreichend vorhanden sind. Dies ist bisher gut gelungen. Alle Maßnahmen, die eingeleitet wurden sowie die Impfung dienen der weiteren Verzögerung der Virus-Ausbreitung. Die Lage ist nach wie vor dynamisch und verändert sich noch immer.

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht mit Informationen aus den Bereichen Impung, Medizin, Schutzmaßnahmen und Hilfen im sozialen und wirtschaftlichen Bereich. 

Wir werden Sie hier weiter auf dem Laufenden halten.

Nicole Rathgeber                                 
Landrätin                                                 



Informationen zur Impfung gegen das Corona-Virus

Dezentrale Impfstellen im Kreis

Ab Montag, den 13.12.2021, sind vier im Auftrag der Kreisverwaltung durch die DRK Kreisverbände Eschwege und Witzenhausen betriebenen Impfstellen im Werra-Meißner-Kreis in Betrieb. Diese befinden sich an folgenden Orten:

•    Eschwege, Dünzebacher Torturmhalle, Wiesenstraße
E-Mail: impfen@drkeschwege.de, Tel.: 05651 742677
•    Witzenhausen, Im kleinen Felde 18-20
E-Mail: gurnik@drk-wiz.de, Tel.: 05602 9029421
•    Hessisch Lichtenau, Rettungsdienstschule, Am Lohwasser
E-Mail: gurnik@drk-wiz.de, Tel.: 05602 9029421

Das Online-Terminvergabesystem ist unter https://impftermine-wmk.de/ freigeschaltet. Wer keinen Zugang zum Internet hat, kann sich unter den oben angegebenen Rufnummern auch telefonisch einen Termin geben lassen. Im Interesse eines reibungslosen Betriebs der Impfstellen wird dringend gebeten, von den Rufnummern nur in diesem Fall Gebrauch zu machen.

In den Impfstellen werden Erst- und Zweit-Impfungen sowie Auffrisch-Impfungen durchgeführt.

Folgende aktuellen STIKO-Empfehlungen sind zu beachten:

Die EU hat im September 2022 die Omikronadaptierten bivalenten mRNA-Impfstoffe zugelassen.

Nach Prüfung der aktuellen Datenlage hat die STIKO ihre COVID­19­ Impfempfehlung aktualisiert und empfiehlt nun für Auffrischimpfungen ab 12 Jahren vorzugsweise einen der zugelassenen und verfügbaren Omikron-adaptierten bivalenten mRNA-Impfstoffe (Comirnaty Original/Omicron BA.1, Comirnaty Original/ Omicron BA.4/5 oder Spikevax bivalent Original/ Omicron BA.1). Primäres Ziel der COVID­19­Impfung ist unverändert die Verhinderung schwerer COVID-19-Verläufe. Für alle Personen ab dem Alter von 12 Jahren ist eine Auffrischimpfung (3. Impfung) ≥ 6 Monate nach abgeschlossener Grundimmunisierung empfohlen.

Für folgende Personengruppen wird darüber hinaus eine weitere Auffrischimpfung (zumeist 4.Impfung) im Abstand von ≥ 6 Monaten zum vorangegangenen immunologischen Ereignis (Impfung oder SARS­CoV­2­Infektion) empfohlen (s. 21. Aktualisierung):

▶ Personen ab dem Alter von 60 Jahren

▶ BewohnerInnen in Einrichtungen der Pflege sowie Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren COVID­19­ Verlauf in Einrichtungen der Eingliederungshilfe

▶ Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen, insbesondere solche mit direktem PatientInnen­ bzw. BewohnerInnenkontakt

▶ Personen im Alter ab 5 Jahren mit erhöhtem Risiko für schwere COVID­19­ Verläufe infolge einer Grunderkrankung, insbesondere Immundefzienz

Abhängig von bisher erfolgten SARS­CoV-­2 Antigenexpositionen (Infektion/Impfung) kann es bei besonders gefährdeten Personen (z. B. Hochbetagten, Immundefzienten, BewohnerInnen von Altenpflegeheimen) sinnvoll sein, nach dem 4. Ereignis (z.B. 2. Auffrischimpfung) noch
eine weitere Impfstoffdosis zu verabreichen. Die Indikation sollte unter Berücksichtigung des Gesundheitszustands und der Gefährdung individuell durch die behandelnden ÄrztInnen getroffen werden.

Für die Grundimmunisierung in allen Altersgruppen und für die Auffrischimpfung im Alter
von 5–11 Jahren mit einer entsprechenden Indikation müssen weiterhin die jeweils für die
Altersgruppe empfohlenen und zugelassenen herkömmlichen, monovalenten Impfstoffe verwendet werden.

Alternativ zu den bereits empfohlenen COVID­19­Impfstoffen empfehlt die STIKO zur Grundimmunisierung gegen COVID-19 den adjuvantierten Totimpfstoff COVID-19-Impfstoff Valneva für Personen ≥ 18–50 Jahren mit 2 Impfstoffdosen im Abstand von mindestens 4 Wochen.

 

Allgemeine Impfinformationen


Aufklärungsmerkblätter und Einwilligungserklärungen


Informationen in leichter Sprache:


Informationen in Gebärdensprache:


Weitere Informationen


Medizinische Informationen

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir aufgrund der aktuellen Fallzahlen und dem hohen Aufkommen an Anfragen nicht jede Mail direkt beantworten können. Wir bearbeiten derzeit alle eingehenden E-Mails nach ihrer Dringlichkeit.

Bitte berücksichtigen Sie die folgenden Ausführungen:

Haben Sie Erkältungssymptome oder andere Covid-typische Symptome?

Sondern Sie sich möglichst ab, mit vulnerablen Personen sollten Sie keinen Kontakt haben. Tragen Sie FFP2-Maske im Kontakt zu anderen Personen. Machen Sie einen Antigenschnelltest. Bei Behandlungsbedarf wenden Sie sich an Ihren Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (116117). In lebensbedrohlichen Situationen rufen Sie den Rettungsdienst (112).

Zeigt ein Antigenschnelltest durch Dritte oder ein Selbsttest, den Sie durchgeführt haben oder ein PCR-Test ein positives Testergebnis an?

Für positiv getestete Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren besteht mindestens fünf Tage nach dem ersten positiven Test:

- eine Maskenpflicht außerhalb der eigenen Wohnung. Unter freiem Himmel kann die Maske unter Einhaltung der Abstandsregeln (1,5 Meter) abgesetzt werden.

- ein Betretungs- und Tätigkeitsverbot für Krankenhäuser, Altenheime, Obdachlosenunterkünfte sowie weitere Einrichtungen mit vulnerablen Personen oder erhöhten Infektionsgefahren – sowohl für Besucher wie auch für Personal. Vom Betretungsverbot ausgenommen sind unter anderem Personen, die in der Einrichtung behandelt beziehungsweise betreut werden, sowie Polizei- und Rettungskräfte, soweit dies zur Erfüllung des Auftrages zwingend erforderlich ist.

Eine Verpflichtung zum PCR-Test besteht nicht mehr. Bitte bedenken Sie, dass dieser aber weiterhin Grundlage für den Genesenenstatus bleibt (Infektionsschutzgesetz §22a (2)). (Siehe unten)

Die Verordnung zum Basisschutz der Bevölkerung vor Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus finden Sie auf der Hessenseite unter folgendem Link:

https://hessen.de/sites/hessen.hessen.de/files/2022-11/LV%20CoBaSchuV%20%28Stand%2023.11.2022%29%20docx.pdf

Hier finden Sie auch die aktuellen Auslegungshinweise.

Im Fall einer Infektion gilt für einen Zeitraum von 5 Tagen ein Tätigkeitsverbot in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen  (Krankenhäuser, Kliniken, Praxen, Entbindungs-, Dialyse-, Reha- und sonstige Behandlungseinrichtungen, Pflege-und Rettungsdienste, Alten-und Pflegeheime - Einrichtungen nach Infektionsschutzgesetz §23 Abs. 3 Satz 1 und §35 Abs.1 Satz 1) soweit dabei Kontakt zu Patientinnen und Patienten oder zu pflegenden Personen besteht. Die Tätigkeit darf erst wiederaufgenommen werden, wenn nachweislich keine ansteckende Infektion mehr vorliegt (negativer professioneller Antigentest oder PCR-Test mit CT-Wert über 30). Das Testergebnis muss dem zuständigen Gesundheitsamt vorliegen.

Bitte verwenden Sie hierfür die E-Mailadresse kpnv@werra-meissner-kreis.de mit dem Betreff: Tätigkeitsaufnahme.

Genesenennachweis: Als Nachweis gilt die Dokumentation Ihres positiven PCR-Testergebnisses, das mindestens 28 Tage und maximal 90 Tage alt sein darf. Dieses erhalten Sie bei der Stelle, die den Test durchgeführt hat.

Mit dem PCR-Testergebnis und unter Vorlage eines Lichtbildausweises ist es möglich, sich in Apotheken und manchen Arztpraxen einen Genesenennachweis digital erstellen zu lassen. Den QR-Code kann man z. B. mit der CovPassApp oder der Corona-Warn-App einscannen und auf dem Smartphone digital nutzen.

Der ausschließliche Nachweis von SARS-CoV-2-Antikörpern im Blut, ein positiver Schnelltest oder die aufgrund typischer Covid-Symptome nur vermutete Erkrankung sind nicht ausreichend für die Ausstellung des Genesenennachweises.

Quarantänebescheide

Da die gesetzliche Absonderungsverpflichtung entfallen ist, gibt es keine Quarantänebescheide.

Bei symptomatischer Erkrankung kann Ihr Arzt/Ihre Ärztin wie bei anderen Infekten eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen.


Allgemeine Informationen zu zahlreichen Fragestellungen zum Thema erhalten Sie auch auf den bekannten Internet-Portalen:

Land Hessen:  https://www.hessen.de/Handeln/Corona-in-Hessen

Robert Koch Institut: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html


Bei Unsicherheit können sie sich auch an die folgenden Servicenummern wenden:

Hotline Land Hessen:                0800 - 5554666

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117

Zahnärztliche Behandlungen für COVID-19 positive Patientinnen und Patienten bzw. Kontaktpersonen die einen unaufschiebbarem Behandlungsbedarf haben werden über die

Hotline: 069/6607151, Mo.-Do.: 8:00-16:00 Uhr, Fr.: 8:00-14:00 Uhr vermittelt.

 

Informationen für ausländische Mitbürger:

Auf der Webseite der Bundesbeauftragten für Migration und Integration finden Sie allgemeine Informationen zu Corona, Verhalten im Quarantänefall oder zur Impfung in unterschiedlichen Sprachen. Diese werden laufend erweitert und aktualisiert:

Weitere Informationen finden Sie auch im Integrationsnetz des Werra-Meißner-Kreises.


Einrichtungsbezogene Impfpflicht

Link zur Meldung durch die Einrichtungen an das Gesundheitsamt

Über diesen Link ist es den Einrichtungen möglich, die entsprechenden Meldungen abzugeben. Damit Einrichtungen den Prozess „Einrichtungsbezogene Impfpflicht“ nutzen können, müssen diese sich über den oben genannten Link zunächst einmalig registrieren. Die Einrichtung erhält dann im Anschluss ihre Zugangsdaten per Post und kann sich damit im Prozess authentifizieren.



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