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Werra Meißner
Kontrast Gelb-Schwarz
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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

durch die Verbreitung des Coronavirus (COVID-19) befinden wir uns in Deutschland derzeit in einer Ausnahmesituation, die uns allen sehr viel abverlangt und auch noch abverlangen wird. Die Gesundheitsversorgung im Werra-Meißner-Kreis ist derzeit gesichert. Wir müssen uns jetzt der neuen Lage anpassen, um die Gesundheitsversorgung auch beim Anstieg der Ausbreitung des Coronavirus gewährleisten zu können.

Das Coronavirus hat sich in unserer hochmobilen Gesellschaft schnell verbreitet. Unsere bisherige Arbeit dient der Eindämmung und Kontrolle. Mit jeder neuen Welle von Reiserückkehrern aus immer mehr dazukommenden „Risikogebieten“ wird diese Arbeit immer schwieriger. Auch Bundes- und Landesregierung haben gemeinsam mit dem Robert-Koch-Institut in den letzten Tagen darauf hingewiesen. Ziel aller Maßnahmen ist es, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit unsere medizinischen Kapazitäten für die wirklich ernsten Fälle ausreichend vorhanden sind.

Alle Maßnahmen, die in den letzten Tagen eingeleitet wurden (z. B. Versammlungsverbote, Schul- und Kita-Schließungen, Hygienemaßnahme, Einschränkungen von Sport- und Einkaufsmöglichkeiten etc.) dienen der weiteren Verzögerung der Virus-Ausbreitung unter uns Menschen. Die Lage ist hochdynamisch und verändert sich täglich. Daher ist nicht auszuschließen, dass in der nächsten Zeit weitere Einschränkungen des täglichen Lebens auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes erlassen werden. Darauf müssen wir alle vorbereitet sein.

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht mit Informationen aus den Bereichen Medizin, Schutzmaßnahmen und Hilfen im sozialen und wirtschaftlichen Bereich sowie zur Erreichbarkeit der Kreisverwaltung. 

Wir werden Sie hier weiter auf dem Laufenden halten.

Stefan G. Reuß                                         Dr. Rainer Wallmann
Landrat                                                      Erster Kreisbeigeordneter


Medizinische Informationen

Die gute Nachricht ist: in den allermeisten Fällen wird das Virus als harmloser grippaler Infekt ablaufen. Bitte verhalten Sie sich auch so.

Wer Symptome hat, bleibt zu Hause, pflegt sich und kuriert sich aus. Soziale Kontakte sind auf das Nötigste zu beschränken, um weitere Ansteckungen zu verhindern. Bei Bedenken können sie sich an Ihren Hausarzt oder den Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter Tel. 116 117 wenden. Es gibt keine spezielle Therapie und auch keine Impfung gegen Corona (COVID-19).

 
Bei Unsicherheit wenden sie sich an die folgenden Servicenummern:

Hotline Land Hessen:                              0800 - 5554666

Bürgertelefon WMK:                                05651 - 335580   (Montag - Freitag von 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr)

Ärztlicher Bereitschaftsdienst:              116 117

 
Links mit weiteren Informationen:

Robert-Koch-Institut: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

Bundeszentale für gesundheitliche Aufklärung: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

Hessisches Ministerium für Soziales und Integration: https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/coronavirus-sars-cov-2

 

Informationen für ausländische Mitbürger:

weitere Informationen finden Sie im Integrationsnetz


    Aktuelle Informationen über die angeordneten Schutzmaßnahmen

    Mit den nachfolgenden Informationen und Links können Sie sich über angeordneten Schutzmaßnahmen einen Überblick verschaffen:

     

    Informationen und Handlungsanweisungen für Reiserückkehrer

    Alle Urlaubsrückkehrer aus Risikogebieten haben 14-tägige Quarantäne einzuhalten!

    Die Kreisverwaltung weißt nochmals darauf hin, dass Urlaubs-Rückkehrer die in definierten Risikogebieten waren bzw. beim Durchfahren von Risikogebieten Kontakte hatten, nach der Rückkehr eine 14-tägige Quarantäne einzuhalten haben.

    Hintergrund ist die entsprechende Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 13. März 2020

    Aufgrund des § 32 Satz 1 und 2 des Infektionsschutzgesetzes vom 20. Juli 2000 (BGBl. I S. 1045), zuletzt geändert durch Gesetz vom 10. Februar 2020 (BGBl. I S. 148), verordnet die Landesregierung:

    § 1 (1) Für Personen, die sich in den 14 Tagen vor Inkrafttreten dieser Verordnung oder danach in einem Risikogebiet für Infektionen mit dem SARS-CoV-2—Virus aufgehalten haben, wird eine Absonderung nach § 30 Abs. 1 Satz 2 des Infektionsschutzgesetzes in der eigenen Häuslichkeit allgemein angeordnet. Für Personen mit Wohnsitz außerhalb Hessens, auf die die Voraussetzungen aus Satz 1 zutreffen, wird ein berufliches Tätigkeitsverbot auf dem Gebiet des Landes Hessen nach § 31 Satz 1 des Infektionsschutzgesetzes allgemein angeordnet.
    Verstöße können mit einem Bußgeld bis zu 25.000 EUR und sogar einer Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren bestraft werden.

    Eine zusätzliche Verfügung des Gesundheitsamtes ist dafür nicht erforderlich!

    Die Übersicht der aktuellen Risikogebiete finden Sie hier.

    Informationen für Reiserückkehrer in anderen Sprachen:

     

    Handlungsempfehlungen für Gastronomie, Lebensmittelhandel / Wochen- und Getränkemärkte

    Beschlüsse der Besprechung von Bundeskanzlerin Merkel mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder zum Coronavirus

    Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder haben am 22. März 2020 folgenden Beschlüsse gefasst:

    Die rasante Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) in den vergangenen Tagen in Deutschland ist besorgniserregend. Wir müssen alles dafür tun, um einen unkontrollierten Anstieg der Fallzahlen zu verhindern und unser Gesundheitssystem leistungsfähig zu halten. Dafür ist die Reduzierung von Kontakten entscheidend.

    Bund und Länder verständigen sich auf eine Erweiterung der am 12. März beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte:

    1.    Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.
     
    2.    In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den unter 1. genannten Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten.
     
    3.    Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.
     
    4.    Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiter möglich.
     
    5.    Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage in unserem Land inakzeptabel. Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen sollen von den Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert werden.
     
    6.    Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.
     
    7.    Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.
     
    8.    In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es  wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.
     
    9.    Diese Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben.

    Bund und Länder werden bei der Umsetzung dieser Einschränkungen sowie der Beurteilung ihrer Wirksamkeit eng zusammenarbeiten. Weitergehende Regelungen aufgrund von regionalen Besonderheiten oder epidemiologischen Lagen in den Ländern oder Landkreisen bleiben möglich.

    Bund und Länder sind sich darüber im Klaren, dass es sich um sehr einschneidende Maßnahmen handelt. Aber sie sind notwendig und sie sind mit Blick auf das zu schützende Rechtsgut der Gesundheit der Bevölkerung verhältnismäßig.

    Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder danken insbesondere den Beschäftigten im Gesundheitssystem, im öffentlichen Dienst und in den Branchen, die das tägliche Leben aufrecht erhalten sowie allen Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verantwortungsbewusstsein und ihre Bereitschaft, sich an diese Regeln zu halten, um die Verbreitung des Coronavirus weiter zu verlangsamen.

     

    Allgemeinverfügung(en) und besondere Hinweise des Werra-Meißner-Kreises

    1. Allgemeinverfügung WMK Corona-Virus vom 12.03.2020

    2. Allgemeinverfügung WMK Corona-Virus vom 20.03.2020

    Handzettel Corona-Virus - Informationen

    Wichtiger Hinweis:

    Bitte beachten Sie das die Regelungen durch das Land Hessen bzw. den Bund ggf . weitergehende Beschränkungen beinhalten. Diese sind unbedingt einzuhalten!

    Pandemieplan:

    Pandemieplan WMK

    Eskalationsmodell WMK


    Hilfs- und Unterstützungsangebote und -maßnahmen

    Im folgenden finden Sie eine Übersicht über die Hilfs- und Unterstützungsangebote und -maßnahmen sowie Links zu wichtigen Ansprechpartner.

     

    Ansprechpartner Bürgerschaftlicher Initiativen / Freiwilligendienste

    Liste Ansprechpartner     (die Sammlung wird fortwährend aktualisiert)

    Weitere Informationen können sie bei den Stadt- und Gemeindeverwaltungen erhalten. Nutzen sie die Möglichkeit eines Anrufs oder einer E-Mail.

    Versicherungsschutz für Helfende während der Corona-Situation

     

    Hilfen für Bedürftige

    Soforthilfen der Aktion Mensch

    Erläuterung: Die Förderung der Aktion Mensch soll Menschen mit Behinderung, deren Pflege- und Assistenzkräfte ausfallen, aber auch sozial schlechter gestellten Menschen, die durch die zunehmende Schließung von Lebensmittelhilfen oder anderen Einrichtungen nicht mehr mit Lebensmitteln versorgt werden können, zugute kommen.

     


    Erreichbarkeit der Verwaltung des Werra-Meißner-Kreises

    Für die Kunden der Kreisverwaltung wurden neue Regelungen zum Besuch der Dienststellen in Eschwege und Witzenhausen eingeführt, wenn eine persönliche Kontaktaufnahme in den Räumen der Verwaltung notwendig ist.

    In Eschwege wird dazu im Rittersaal eine zentrale Anlaufstelle eingerichtet, von dort aus können sich Kunden ab sofort dann telefonisch mit den zuständigen Sachbearbeitern im Haus in Verbindung setzen. Wenn es notwendig ist, kann der jeweilige Sachbearbeiter im Rittersaal dann auch ein Kundengespräch unter Beachtung der besonderen Hygienehinweise führen. Darüber hinaus werden weitere Informationen für die Kunden bereitgestellt werden.

    Die Öffnungszeiten sind wie folgt: Montag bis Freitag von 09.30 Uhr bis 12.00 Uhr und zusätzlich am Donnerstag von 14.00 bis 17.00 Uhr

    Die Zulassungsstelle des Werra-Meißner-Kreises in Witzenhausen bleibt weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen. Am Standort Eschwege konnte der Ansteckungsschutz durch kurzfristige Umbauten verbessert werden, daher können Zulassungen wieder stattfinden. Allerdings nur nach vorheriger Anmeldung über die Online-Terminvereinbarung. Für Personen die keinen Internetzugang haben ist in Notfällen auch eine Terminvergabe unter Tel.: 05651 302-3500 möglich.

    Führerscheine können nur noch in Eschwege nach vorheriger telefonischer Absprache unter der Rufnummer 05651 302-3353 in eingeschränktem Umfange beantragt und ausgegeben werden.

    Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass es derzeit besser ist, alle Anliegen per Telefon oder per E-Mail mit der Verwaltung von zu Hause aus zu klären. Hierzu finden die Bürgerinnen und Bürger alle Kontaktdaten der jeweiligen Ansprechpartner mit Angabe von Telefonnummer und E-Mailadresse auf unserer Homepage (hier).

     

    Wichtige Dienstleistungen in der Schnellauswahl:


    Informationsvideo von Landrat Stefan Reuß und Ersten Kreisbeigeordneten Dr. Rainer Wallmann zur Corona-Pandemie
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    weitere aktuelle Informationen

    Info-Video der Kreisverwaltung